Am 26. Oktober wurde es gemütlich und kreativ: Der Kirchhainer Künstlerkreis traf sich zu einer vereinsinternen Veranstaltung auf Kerns Hob in Sindersfeld – im Wohnzimmer von Claudia und Raimund Rhiel. In entspannter Atmosphäre präsentierten mehrere Künstlerinnen und Künstler ihre Werke und gaben spannende Einblicke in ihre Inspirationen und Arbeitsprozesse.
Nach der Präsentation wurde bei Kaffee und Kuchen weiter diskutiert, gelacht und genossen. Es war deutlich zu spüren: Der Verein lebt – und das Miteinander ist genauso wertvoll wie die Kunst selbst.
Ein besonderes Highlight war die Lesung einer Geschichte, die sich aus einer vorstellbaren Alltagssituation heraus zu einer Vision über die Zukunft der KI entwickelte.
Die Geschichte wird im November als Blogbeitrag veröffentlicht – ein spannender Ausblick auf neue kreative Möglichkeiten.
Digitales Schaufenster: Die KKü-Homepage
Jürgen Reißig stellte die Vereins-Homepage vor und zeigte gemeinsam mit Carolin Euker, wie jedes Mitglied seine persönliche Unterseite gestalten kann. Von der Bildauswahl über die Textgestaltung bis hin zu technischen Fragen – alles wurde offen besprochen. Die Website ist nicht nur ein digitales Schaufenster, sondern auch ein Werkzeug zur Vernetzung und zur Sichtbarkeit.
KI – Werkzeug oder Künstler?
Zum Abschluss wurde es nochmal nachdenklich: Was kann KI heute wirklich? Anhand zweier realer Beispiele wurde gezeigt, wie leistungsfähig künstliche Intelligenz bereits ist – sie kann in Sekunden Kunstwerke erzeugen, für die Menschen Stunden oder Tage brauchen würden. Aber: KI braucht unseren Input. Sie benötigt unser ästhetisches Gespür, unsere Ideen und unsere Entscheidungen. Sie ist ein mächtiges Werkzeug – aber kein Ersatz für menschliche Kreativität.
Appell an den gesunden Menschenverstand
Ein eindringlicher Gedanke zum Schluss: „Hinterfrage alle Ergebnisse von KI auf Plausibilität. Vertraue keiner Information im Netz blind – nicht einmal den Nachrichten oder der Zeitung!“
Ein rundum gelungener Nachmittag voller Austausch, Inspiration und kritischer Reflexion. Der Künstlerkreis zeigt: Kunst lebt vom Dialog – analog wie digital.
