50 Jahre voller Kunst, Kreativität und Vielfalt!
In diesem Jahr feiern wir unser 50-jähriges Bestehen – ein halbes Jahrhundert, das von Engagement, künstlerischer Leidenschaft und kultureller Vielfalt geprägt ist. Aus diesem besonderen Anlass laden wir herzlich zur großen Jubiläumsausstellung mit festlichem Rahmenprogramm ein.
📅 Termin: Samstag, 14. und Sonntag, 15. Juni 2025
📍 Ort: Kerns Hob, Sindersfeld
In der Ausstellung präsentieren wir eine Auswahl bedeutender Werke aus fünf Jahrzehnten Vereinsgeschichte – von klassischen Maltechniken über zeitgenössische Installationen bis hin zu frischen Perspektiven junger Künstlerinnen und Künstler.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Einblick in das kreative Schaffen unserer Region und die Entwicklung unseres Vereins.
Die feierliche Vernissage wird begleitet von Live-Musik und einem gemütlichen Kaffee- und Kuchenbuffet – eine wunderbare Gelegenheit zum Staunen, Begegnen und gemeinsamen Feiern!
Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste, die mit uns auf 50 Jahre Kunst zurückblicken – und gemeinsam einen inspirierenden Blick in die Zukunft werfen.
Der Eintritt ist frei!
Eröffnungsrede von Silvia Busch
50 Jahre, die voller Freude, Engagement und Abenteuer waren.
Sehr geehrte Gäste und Besucher,
liebe Mitglieder und Aussteller des Kirchhainer Künstlerkreises’75. Heute wollen wir gemeinsam den 50. Vereins-Geburtstag feiern. Das Datum der Gründung war der 17.01.1975, die Jubiläumsveranstaltung dazu haben wir wetterbedingt auf dieses Wochenende gelegt.
Wer hätte das gedacht, als vor 50 Jahren Helmut Dräger und Egon Dürfeldt sowie Jürgen Reißig und Herbert Busch die ersten Gründungsmitglieder, so einen vielversprechenden und sozial engagierten „Kunstverein“ aus der Taufe heben würden, dass wir, ein halbes Jahrhundert später, auf diesem wunderschönen Vierseitenhof der Eheleute Claudia und Raimund Rhiel feiern würden?
Im Laufe der Jahre vergrößerte sich die Kunst-, Kultur- und Lobbyisten-Scene, die sich eine Plattform schaffen wollte, auf der man sich austauschen und kreativ entfalten konnte.
Es wurden Ausstellungen regional und überregional, Studienreisen mit Ausstellungen in Mitteleuropa, Tagesfahrten, Faschingsfeiern organisiert, ebenso engagierten sich die Mitglieder bei der Kinder- und Jugendarbeit in den Ferien, gleichwohl auch kostenlose Mal-, Zeichen- und Kalligrafie-Stunden bei den Senioren im Altenheim gegeben.
Die Künstler-Treffen fanden anfangs im „Hotel Mosebach“ und bald darauf im „Café Noll“ im Jägerstübchen statt, das uns Oskar Noll zur Verfügung stellte. Die Gruppe mit aktiven und passiven Mitgliedern wurde zahlreicher. Auch nicht mehr nur aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, sondern auch den angrenzen Landkreisen wie z. Bsp. Wittgensteiner Land / Westfalen, Schwalm-Eder-Kreis.
Da aber der Grundstock hier in Kirchhain lag, war blieb das unser Mittelpunkt … bis Corona kam, aber das ist eine ganz andere Geschichte.
Die Spenden und Erlöse, die bei den großen Kunstmärkten eingenommen wurden, dadurch, dass jeder Aussteller ein Werk spendete, wurden anfangs versteigert, später konnten diese Werke durch Lose erworben werden oder auch die Eintrittsgelder wurden an verschiedene Organisationen, Familien in Not, Kindergärten, spezielle Stationen in Krankenhäusern usw. weitergeleitet; fast 80 000 € kamen im Laufe der Jahre zusammen (nachzulesen in den Chroniken).
Diese Chroniken (25, 30, 35, 40 Jahre) können an meinem Ausstellungsplatz angesehen werden. - Es gibt nur noch wenige Exemplare, da vor Jahren ein Unwetter auch das Kirchhainer Bürgerhaus hier insbesondere den Keller nicht verschonte, wo wir Einiges lagerten.
Mancher Ehrengast, der auch früher an den Stammtischrunden – nach der offiziellen Eröffnungsfeier – im BGH Kirchhain teilnahm, konnte heute leider nicht persönlich erscheinen, so z. B. Hannes Rühle, der im Taunus wohnt. Er ist am Wochenende bei seinem Klassentreffen in Stuttgart, wie er mir telefonisch mitteilte. Andere können privat, gesundheitlich oder aus geschäftlichen Gründen nicht hier sein und haben sich entschuldigt, wie auch Angelika Aschenbrenner, die mir noch persönliche Anekdoten von der Studienreise 1983 in der Bretagne erzählte (sehr amüsant, wir haben herzhaft am Telefon gelacht).
Der Landrat ist auch verhindert und deshalb ist Klaus Weber i. V. hier, der sich vielleicht auch noch an die Zeit erinnert, als seine Frau Doris (Tiffany) und Inge Mund (Seidenmalerei) gemeinsam einen Stand hatten und ihre Kunst präsentierten. Klaus half beim Aufbau mit.
Hierbei möchte ich bemerken, dass das ausstellende Spektrum sehr breitgefächert war: verschiedene Maltechniken wurden gezeigt, Fotografien, Dichter und Texter präsentierten sich, Bildhauerei, Metall-, Ton-, Gips- und Holzarbeiten, Kupferbilder, Schmuck, Patchwork, Puppen, Bauermalerei, Trachtennäharbeiten, Collagen, Serigrafien, Sandstein, Scherenschnitt usw. Falls jemand vielleicht denkt: „Oh Mann, hier könnte ich mich vielleicht auch noch einbringen, das wäre etwas für mich“, dann sprechen Sie uns einfach an. Über jeden Neuzugang freuen wir uns – Kreativität und Inspiration treffen hier zusammen.
